Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Besuch von Lehrgängen des Ausbildungsinstituts St.Pölten

Das Ausbildungsinstitut für Erwachsenenbildung ist eine Einrichtung des Forums katholischer Erwachsenenbildung in Österreich und ist als kirchliche Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht institutionalisiert.

Allen Rechtsgeschäften zwischen dem Ausbildungsinstitut St.Pölten - im Folgenden kurz ABI genannt - und seinen Vertragspartnern liegen die allgemeinen Geschäftsbedingungen des ABI in ihrer jeweils gültigen Fassung zugrunde.

 

Zustimmung zur Datenverarbeitung

Mit der Aufnahme in den Lehrgang wird das Einverständnis zur automationsunterstützten Verarbeitung der Daten des Teilnehmers erteilt.Weiters erklärt sich der/die Teilnehmer_in bei Zuerkennung eines Lehrgangsplatzes einverstanden, dass seine/ihre Namens-, Telefon- und E-Maildaten zur Administration des Lehrganges und zur Erleichterung der internen Kommunikation an Mitstudierende, Vortragende, mit der Organisation des Schulungsbetriebes betraute Personen und an jene Kooperationspartner,die an dem vom Teilnehmer gebuchten Lehrgang mitwirken, übermittelt werden.

Grundsätzlich werden alle persönlichen Angaben der Teilnehmer_innen streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte (mit Ausnahme der oben genannten) weitergegeben.

 

Aufnahme

Hat der/die Bewerber_in die Aufnahmebedingungen erfüllt und sind genügend Ausbildungsplätze vorhanden, erfolgt die verbindliche Anmeldung durch die Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages und die Bezahlung der Einschreibegebühr.

 

Lehrgangsgebühren und Leistungen

Die Anmeldung gilt jeweils für den gesamten Lehrgang und wird mit dem Einzahlen der Einschreibgebühr als verbindlich gewertet.Die Einschreibgebühr ist bis 15. Juli und der 1. Semesterbeitrag bis 15.September des jeweiligen Jahres einzuzahlen.Die weiteren Semesterbeiträge sind jeweils bis 15. Februar bzw. 15. September eines Ausbildungsjahres fällig.

Bei vorzeitigem Abbruch des Lehrgangs von Seiten der Teilnehmerin/des Teilnehmers kann die Schulleitung 50% der restlichen Kursgebühr verlangen. Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung eines geleisteten Teilbetrags.

In der Lehrgangsgebühr sind Anreise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten der Teilnehmer_innen nicht enthalten.

 

Ermässigungen

Der/die Teilnehmende verpflichtet sich, die Angaben bei Ansuchen um Ermäßigung wahrheitsgemäß zu machen und etwaige Veränderungen in der Einkommenslage sofort mitzuteilen.

Stornobedingungen

Ein Rücktritt von einer Anmeldung (Storno) kann nur schriftlich erfolgen. Bei einem Storno bis 4 Wochen vor Beginn des Lehrgangsprogramms ist vom Teilnehmer eine der Höhe nach im Fortbildungsvertrag noch festzulegende Stornogebühr zu entrichten. Wird keine besondere Vereinbarung über die Höhe dieser Stornogebühr getroffen, so sind 50 % des vereinbarten Lehrgangsentgeltes als Stornogebühr zur Zahlung fällig.

Für die Fristwahrung ist das Datum des Einlangens beim ABI entscheidend.

Sollte der Teilnehmer innerhalb der Achtwochenfrist vor Lehrgangsbeginn versterben oder infolge einer nachzuweisenden langfristig andauernden Berufsunfähigkeit an der Lehrgangsteilnahme gehindert sein, entfällt die Stornogebühr. Tritt einer der oben genannten Umstände während des Lehrganges ein, so wird die Teilnahmegebühr anteilig unter Bedachtnahme auf die Dauer der tatsächlich erfolgten Teilnahme berechnet.

Das ABI behält sich vor, einen Lehrgang insbesondere wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmeranzahl abzusagen. Erfolgt eine solche Absage länger als acht Tage vor Beginn des Lehrgangs, so erwachsen den Teilnehmer_innen keinerlei Schaden- bzw. sonstige Ersatzansprüche.

Ausschluss von der Teilnahme

Um das Erreichen der Veranstaltungsziele sicher zu stellen, ist das ABI berechtigt, Lehrgangsteilnehmer_innen aus wichtigen Gründen (z.B. Zahlungsverzug, Nichterscheinen, Störungen der Veranstaltung) von der weiteren Teilnahme auszuschließen.

Die Informationen zwischen der Leitung des ABI, der Lehrgangsleitung, Referent_innen und Teilnehmer_innen erfolgen über E-Mail und die elektronische Lernplattform. Der/die Teilnehmer_in erklärt sich bereit, während der Dauer des Lehrgangsprogramms für die Zusendung von Informationen, Unterlagen u.ä. einen E-Mail Account zu führen und die E-Mails regelmäßig abzurufen. Das ABI haftet nicht für Schäden oder Aufwendungen, die dem/der Teilnehmer_in dadurch entstehen, dass diese/r Informationen nicht abruft. Ist es dem/der Teilnehmer_in nicht möglich einen derartigen Account zu führen, ist es in seiner/ihrer Verantwortung, sich diese Informationen auf anderem Weg zu besorgen.

Das Diplom wird nur dann ausgehändigt, wenn die vorgeschriebenen Kosten des Lehrganges zur Gänze beglichen sind.

Die Nichtinanspruchnahme einzelner Lehrgangsstunden oder Veranstaltungsteile

berechtigt nicht zur Ermäßigung des Rechnungsbetrages.

 

Sonstiges

Änderungen des Namens, der Adresse und der Rechnungsanschrift des Teilnehmers hat dieser umgehend schriftlich dem ABI bekannt zu geben. Erfolgt keine Änderungsmeldung, gelten Schreiben dem Teilnehmer als zugegangen, wenn sie an die zuletzt bekannt gegebene Adresse bzw. Rechnungsanschrift gesandt wurden.

VIII. Gerichtsstand und Wirksamkeit

Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus den zwischen ABI und seinen Vertragspartnern abgeschlossenen Verträgen ist das in der Stadt St.Pölten sachlich zuständige Gericht. Im Falle der Unwirksamkeit einzelner Klauseln dieser Bedingungen bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle einer gegebenenfalls unwirksamen Klausel gilt eine ihr wirtschaftlich am nächsten kommende Klausel als vereinbart.

Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Es gilt öster-

reichisches Recht.

 

Stand: 28.11.2014